Der Diamondtower als Aussichtsplattform

Der 36 Meter hohe Turm ist in 7 Etagen unterteilt, welche alle einzeln zu montieren sind. Das Tragsystem wurde als Rautenfachwerk ausgebildet. Die Vorfertigung hält somit die Ansprüche an gleichbleibende definierte Qualität und auch der Transport lässt sich aufgrund kurzer Elemente leicht planen. Die Ausarbeitung umfasst alle Planungsphasen, von der Vor- bis zur Ausführungsplanung.

 

An dieser Stelle erwähne ich R. Greiwing, B.Eng. und F. Schwermann, B.Eng. für gute Zusammenarbeit

Der Entwurf

Die Skizzen zeigen Ausschnitte von Turmentwürfen und Etagenanschlüssen. Diese Sternanschlüsse verbinden das Sekundärtragwerk mit dem äußeren Rauten-, oder auch primärtragwerk.

Da das Rautentragwerk als Fachwerk ausgebildet ist war es wichtig, die entstehenden Momente aus den einzelnen Zwischenetagen mittels eines Momentengelenkes zu isolieren.

Erstellt mit CadWork


Visualisierte Darstellung

Hier zeigt sich der Diamondtower als Ganzes oder in Teilbereichen detaillierter. Es sind Ausschnitte von Meroknoten im Fußpunkt, reflexive Auswechselungen oder der Sternanschluss ans Fachwerk dargestellt.

 

Rauten sind in statischer Hinsicht nicht besondern steif. Wenn allerdings ein zusätzlicher Stab eingezogen wird, ergeben sich zwei Dreiecke. Die Zwischenetagen als Stern bilden in der Horizontalen genau diesen Stab. Aus diesem Grund und durch die Einschnürungen des Fachwerks kommen große Normalkräfte und Momente in die letzendlich 'aussteifenden' Zwischenebenen.

Rhomben schützen das Primärtragwerk vor Regen und aufgelegte Kantbleche die Sterne.

Erstellt mit CadWork