Festverglasung

Festverglasungen als Überkopfverglasungen im Dach spenden nicht nur Helligkeit, sondern vergrößern optisch den Wohnbereich mit Bezug zur Außenumgebung. Solare Wärmegewinne beeinflussen Im Winter positiv den Primärenergiebedarf. Wichtige Richtlinien zum richtigen Umgang sind auf der Seite des deutschen Intituts für Bautechnik, die sogennante TRLV (Technische Regeln linienförmiger Verglasungen).

 

 

Überkopfverglasungen werden als solche eingestuft, wenn ihre Neigung zur Vertikalen > 10° beträgt. Andernfalls wird von Vertikalverglasung gesprochen.

Der hier angewandte Glasaufbau von außen nach innen ist wie folgt: ESG / Float / VSG

Generell sollte bei Einfachverglasung oder Isolierverglasung die innere Scheibe das Verbundsicherheitsglas stellen (Durchschlag).

 

Umgesetzt ist diese Überkopfverglasung mit einem sich in der Praxis bewährten Aluminiumprofil. Die Fensterrahmen sind aus Lärchenholz verleimt, welches nach aktuellem Wissensstand im Doppellagentest der Leibniz Universität Hannover, einen höheren Dauerhaftigkeitsfaktor als Eiche hat. Bezogen auf das 5. Perzentil mit dem Referenzholz Fichte Splint.

Durch Hartwachsöl ist der Fensterrahmen zusätzlich konserviert. Des Weiteren ist der auf der äußeren Dachhaut angebrachte Rahmen zusätzlich gedämmt.